Investitionen in Qualität der Beratung zahlen sich mit erneutem Wachstum im Kundengeschäft aus

Gutes Geschäftsjahr 2016 – 100 Jahre Volksbank im Märkischen Kreis am 16. Dezember

Lüdenscheid / Meinerzhagen / südlicher MK / Marienheide, 23. Juni 2017 Über den Verlauf eines guten Geschäftsjahres 2016 informierten am Donnerstagabend Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank im Märkischen Kreis im Rahmen der Vertreterversammlung in der Stadthalle Meinerzhagen. Mit Augenmaß bei der Anpassung des Geschäftsmodells sowie mit Kundennähe und Kompetenz in der Beratung konnte die Bank ein erneutes Wachstum erzielen. Die Mitglieder des Kreditinstituts dürfen sich auf eine Dividende in Höhe von 3 % freuen – so der Beschluss während der Versammlung.

Bei nahezu tropischen Temperaturen eröffnete Uwe Hell, langjähriges Aufsichtsratsmitglied und seit 2016 Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank – die Vertreterversammlung in der Meinerzhagener Stadthalle, die neben dem Geschäftsjahr 2016 auch unter dem Motto des 100. Geburtstag der Volksbank „Nachhaltig. Genossenschaft.“ stand. Mit der Gründung der Spar- und Darlehnskasse Neuenrade am 19.12.1917 wurde die Basis für die heutige Volksbank im Märkischen Kreis gelegt. 30 Privatpersonen und die Julius Klinke GmbH waren zu diesem Zeitpunkt die ersten Genossen. Im 100. Jahr des Bestehens des Kreditinstituts berichteten Vorstand und Aufsichtsrat in der Vertreterversammlung vom Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres. Vorstandssprecher Karl-Michael Dommes stellte fest: „Unser Erfolgsmodell Genossenschaft funktioniert beständig auch in einer Zeit der Niedrigzinsphase, überbordender Regulatorik und hoher Wettbewerbsintensität.“ Dies machte er unter anderem daran fest, dass das Kundengesamtvolumen mit einem Wachstum von 23 Prozent in den vergangenen sechs Jahren in 2016 einen Wert von 3,55 Milliarden Euro erreichte. Allein im Jahr 2016 stieg die Summe aus Kredit- und Anlagegeschäft in der Bilanz und über die genossenschaftlichen Verbundpartner um 3,9 %.
Erfolgsbestimmend ist aus Sicht von Dommes außerdem die digitale und stationäre Nähe zu den Bankkunden. Hierbei seien notwendige Veränderungen im Geschäftsstellenkonzept im zurückliegenden Jahr mit Augenmaß und vorheriger Diskussion mit den Mitgliedern der Bank umgesetzt worden. Das von unabhängigen Testern vergebene Prädikat als beste Bank in Lüdenscheid und Plettenberg unterstreiche gleichzeitig die hohe Qualität in der Beratung der Genossenschaftsbank. Positiv sei auch die Entwicklung der Kreditausleihungen, die sich mit plus 6,5 Prozent auf 1.236 Mio. Euro ausweiteten und somit zu einer Steigerung der Bilanzsumme von vier Prozent auf 1,97 Mrd. Euro beitrugen.
Mit dem Blick in die Zukunft gerichtet thematisierte Dommes die vielerorts geführte Diskussion über die Notwendigkeit zur Änderung des Geschäftsmodelles von Banken. Hierbei unterstrich er das Festhalten der Volksbank im Märkischen Kreis am klassischen genossenschaftlichen Geschäftsmodell der Bank und ihren aktuellen Geschäftsfeldern: „Wir agieren in einer der stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands und haben insbesondere in gewerblichen Bereich erhebliche weitere Marktchancen. Das Vertrauen und die Partnerschaft von vielen Unternehmen zu unserer Bank ist größer denn je. Und die Stimmung in der heimischen Wirtschaft ist so positiv wie selten in den vergangenen Jahrzehnten.“ Darüber hinaus bleibe die Beratung von Privatkunden insbesondere in der Vermögensanlage und Zukunftsvorsorge ein Schwerpunktthema, in dem umfassender Beratungsbedarf besteht. Aktivitäten der bestehenden Tochtergesellschaft VR-Südwestment GmbH & Co. KG, die sich u.a. um die Entwicklung von altengerechtem Wohnraum im stadtnahen Bereich kümmert, nehmen Fahrt auf und werden in Zukunft positiv zur Ergebnisgestaltung der Volksbank beitragen.
Denn auch wenn die Volksbank ein klares Konzept für eine erfolgreiche Zukunft verfolgt, bleiben die Herausforderungen des Niedrigzinsniveaus und der Regulierung erheblich belastend bestehen und erfordern eine konsequente Ausrichtung auf eine stabile Risiko- und Ertragssteuerung. So wirkte sich das Zinsumfeld trotz deutlich ausgeweitetem Kreditgeschäft auf das Zinsergebnis aus, das mit 4,6 % unter dem Vorjahresniveau in der Gewinn- und Verlustrechnung 2016 auslief. Das leicht rückläufige Provisionsergebnis ist vor allem auf gestiegene Provisionsaufwendungen zurückzuführen: „Diese sind jedoch eine Investition in die Zukunft, da wir über einen höheren Vermittlungsaufwand als in den Vorjahren Geschäfte in die Bilanz bekommen haben, die in den Folgejahren ertragswirksam sind“, erläutert Dommes. In Summe erzielt die Bank ein gutes Jahresergebnis, welches die weiterhin erforderliche Stärkung des Eigenkapitals sowie die Ausschüttung einer Dividende von 3 % an die knapp 39.000 Mitglieder der Bank ermöglicht.
Für den weiteren Jahresverlauf kündigte Dommes mit Prof. Dr. Hans-Werner Sinn einen hochkarätigen Redner für das am 17. Oktober stattfindende VolksbankFORUM in Meinerzhagen an. Im Rahmen des 100. Jubiläums der Volksbank verwies der Vorstandssprecher auf den seit Mai ausgelobten Preis für Ehrenamt, Ideen, Verantwortung und Engagement in der Region – kurz EIVER. Der Preis ist mit einem Preisgeld von insgesamt 17.500 Euro dotiert. Bewerbungen sind noch bis 31. Oktober möglich. Volksbankteilhabern mit Girokonto avisierte Dommes die goldene VR-BankCard Plus mit einem bundesweiten Mehrwertprogramm, die im November an die ersten Mitglieder verschickt werden soll.
Uwe Hell führte im weiteren Verlauf der Vertreterversammlung zudem durch die Wahlen zum Aufsichtsrat, in denen Brigitta Wallmann und Jörg Kohlhage in ihren Ämtern bestätigt wurden. Der turnusmäßig ausscheidende Aufsichtsrat Lothar Mund konnte aus Altersgründen nicht wiedergewählt werden. Mund war seit 2005 als Aufsichtsrat für die Volksbank im Märkischen Kreis tätig. Hell dankte ihm für sein langjähriges Engagement.

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