Kundennähe und Kompetenz führen zu erneutem Volksbankwachstum

Volksbank im Märkischen Kreis regional weiter stark aufgestellt, wiederholt ausgezeichnete Beratung

Südlicher MK / Lüdenscheid, 2. Februar 2017 Ein Wachstum der Kundenkredite und dem damit verbundenen Bilanzsummenwachstum lassen die Volksbank im Märkischen Kreis auf ein gutes Geschäftsjahr 2016 zurückblicken. Das kürzlich ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommene genossenschaftliche Geschäftsmodell trotzte den Herausforderungen von Markt und Regulatorik. Schlüssel zum Erfolg sei die Nähe zu Mitgliedern und Kunden, deren Maßstab aktuell die richtige Mischung aus persönlicher und digitaler Erreichbarkeit sei, fassten die Volksbank-Vorstände bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Lüdenscheid zusammen. Notwendige Änderungen am „Mischungsverhältnis“ und die daraus resultierenden Anpassungen des Geschäftsstellenkonzeptes seien mit Augenmaß durchgeführt worden.

„Kompetenter Umgang mit und die Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden ist unser anhaltendes Erfolgskonzept“, resümiert Vorstandssprecher Karl-Michael Dommes gemeinsamen mit seinem Vorstandskollegen Roland Krebs das Geschäftsjahr 2016. Dies zeige sich im deutlich über Markt gewachsenen Kundenkreditgeschäft ebenso wie in den besten Ergebnissen der Kundenzufriedenheitsanalyse seit dem Bestehen der heutigen Volksbank im Märkischen Kreis.

Mit dem klassischen genossenschaftlichen Geschäftsmodell, in dem regionale Kundeneinlagen vor Ort als Kredite zur Verfügung gestellt werden, wurde bei stabilem Einlagevolumen von 1,381 Mrd. Euro ein um 6,5 Prozent gewachsener Bestand an Krediten von 1,236 Mrd. Euro erzielt. Die Bilanzsumme wuchs von Januar bis Dezember 2016 um vier Prozent auf 1,969 Mrd. Euro. Das anhaltende europäische Negativzinsniveau belaste weiterhin das Zinsergebnis. Bei einem zum Vorjahr leicht gestiegenen Auslandsgeschäft und konstanten Wertpapiererträgen konnte ein mit einem Plus von 6,3 Prozent sehr positives Ergebnis aus der Vermittlung von Immobilien verzeichnet werden. Dem gegenüber standen auf der Kostenseite zum Vorjahr unveränderte Personal- und Sachkosten, so dass der Bilanzgewinn von 3,1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent ausgeweitet wurde.

Mit knapp 38.500 Mitgliedern sank die Zahl der Bankteilhaber trotz gut 1.100 Beitritten unter 39.000. Grund hierfür ist der Ausschluss von Mitgliedern, die keine aktive Geschäftsverbindung zur Genossenschaftsbank unterhielten. Dommes erläutert hierzu: „Wer nicht aktiv durch seine Geschäftsverbindung zum gemeinschaftlichen Erfolg unserer Genossenschaft beiträgt, der sollte am Ende nicht an der auszuschüttenden Dividende teilhaben.“

Mit Blick auf das Firmenkundenkreditgeschäft wurde mit plus 7,2 Prozent ein deutliches Wachstum über dem Markt konstatiert. Der Grund hierfür sei das starke Geschäft sowohl mit bestehenden als auch mit neu gewonnenen Kunden. Einen weiteren Schwerpunkt im Unter-nehmenskundengeschäft bildet die zunehmende Beratung zu Vermögensanlagen im Negativ-zinsumfeld und zu Vorsorgethemen. Eine intensivierte Zusammenarbeit der Volksbank-Spezialisten für Firmenkunden, Private Banking und Vorsorge zeigten positive Auswirkungen unter anderem auf das Vorsorgegeschäft.

Der hohe Bedarf an Vorsorgelösungen zeige sich gleichermaßen in einer stärkeren Nachfrage von Privatkunden nach Lebens- und Rentenversicherungen. Für die Vermögensansammlung und -anlage nutzte der private Anleger 2016 bei der Volksbank verstärkt den Kapitalmarkt. Sichtbar wurde dies durch einen um 11,7 Prozent gestiegenen Absatz an Wertpapiersparplänen. In Summe seien die Kunden aber immer noch zurückhaltend – typisch deutsch eben. Die Anzahl der SB-Wertpapier-Orders verdoppelte sich in 2016 dennoch auf knapp 4.700. Grund hierfür waren neben dem vergünstigten Preismodell für Online-Depots der Volksbank die schwankenden Kurse an den Börsen. Gleichzeitig stieg der Aktienumsatz um 45 Prozent.

Mit dem besten Ergebnis präsentierte sich das Geschäftsfeld Immobilienvermittlung. „Unsere regionale Expertise ist immer stärker nachgefragt“, betont Roland Krebs. Dadurch sei es gelungen deutlich mehr Immobilien zwischen Käufer und Verkäufer zu vermitteln als jemals zuvor. Gleichzeitig wurden über Baufinanzierungen gut 250 neue Volksbank-Kunden gewonnen. Bilanziell zeigten sich die Aktivitäten bei Baufinanzierungen mit einem um 6,6 Prozent gestiegenen Bestand zum Jahresende.

Der kompetente Umgang mit den Kunden schlug sich als Top-Ergebnis im Punkt Gesamtzufriedenheit in der zum achten Mal durchgeführten Kundenzufriedenheitsanalyse des Kreditinsti-tuts nieder. Besonders positiv wurden die Vertrauenswürdigkeit der Ansprechpartner, deren Fachkompetenz und die Verständlichkeit der Beratung bewertet. „Unsere Art der Beratung – die Genossenschaftliche Beratung – kommt beim Kunden an“, betont Dommes. Dies spiegelten der Bank im vergangenen Jahr erneut externe Tester im Rahmen des City Contest mit dem Siegel Beste Bank in Lüdenscheid und Plettenberg.
 
Mit dem Thema Nähe zu Mitgliedern und Kunden habe sich die Volksbank intensiv auseinandergesetzt und teilweise auch neue Wege beschritten. Maßstab für Kundennähe sei dabei die richtige Mischung aus persönlicher und digitaler Nähe. Maßvolle Änderungen am Geschäftsstel-lenkonzept im Geschäftsgebiet sind umgesetzt worden. Aktuell wurden zum Februar 2017 die Meinerzhagener Geschäftsstelle Mühlenbergstraße in einen SB-Shop umgewandelt und die Öffnungszeiten in Valbert und Meinerzhagen verändert. „Unsere Kunden honorierten, dass wir bei den anstehenden Veränderungen Augenmaß bewiesen haben“, waren sich die Volksbank-Vorstände einig. In den Veränderungsprozess wurde erstmals einer der vier 2016 gegründeten Regionalbeiräte eingebunden. Diese Gremien bestehen aus je zwölf Volksbank-Mitgliedern und fungieren als zusätzliches Bindeglied zwischen Mitgliedern, Kunden und Volksbank.

Auf den digitalen Weg zum Kunden machte sich die Volksbank mit ihrem im September gestarteten Engagement in den sozialen Medien Facebook, Twitter und Xing. Gleichzeitig begann sie mit dem Crowdfunding-Angebot für gemeinnützige Vereine und Institutionen in ihrem Geschäftsgebiet, dessen Bilanz bis heute ansehnlich ist: drei erfolgreich finanzierte Projekte mit einem Gesamtbetrag von 8.254 EUR. Ein weiteres Projekt ist aktuell online, drei weitere in Vorbereitung. Im digitalen Bankgeschäft wurde die VR-BankingApp um zwei innovative Funktionen erweitert: „Scan2Bank“ ermöglicht das Ausführen von Überweisungen mittels Foto der Rechnung und mit „Geld senden & anfordern“ kann Geld wie eine Nachricht verschickt werden.

Neue Wege beschritten die Volksbanker mit der Gründung der ersten Volksbank-Tochter, der VR-Südwestment GmbH & Co. KG. Sie investiert in bezahlbares altengerechtes Wohnen in der Region. Die Entwicklung des Areals der Kreuzkirche ist als erstes Projekt in Lüdenscheid zu nennen.

Das Jahr 2017 ist für die Volksbank im Märkischen Kreis ein ganz besonderes: Im Dezember wird sie offiziell 100 Jahre alt. Ausschlaggebend hierfür ist die Gründung der Spar- und Darlehnskasse Neuenrade am 16. Dezember 1917. Neben einem offiziellen Festakt am Gründungstag wird das Kreditinstitut mit verschiedenen Aktionen im Geschäftsgebiet sein Jubiläum feiern. Angekündigt wurde ein Preis für Ehrenamtliche, der im Laufe des Jubiläumsjahres ausgelobt wird.

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