Volksbank zahlt 4 % Dividende an Mitglieder

2014 erfolgreichstes Jahr seit Fusionen – Veränderungen im Vorstand und Aufsichtsrat

Lüdenscheid / südlicher MK / Marienheide, 01. Juli 2015 Am gestrigen Abend vernahmen die Mitgliedervertreter der Volksbank im Märkischen Kreis bei der Vertreterversammlung viele Erfolgsmeldungen der Bank. Es wurde eine Dividende von 4 % beschlossen. Darüber hinaus wurden zwei neue Mitglieder in den Aufsichtsrat gewählt. Vorstandsmitglied Hans-Erich Lenk verabschiedete sich nach über 20 Jahren Vorstandstätigkeit in den Ruhestand.

Bei schönstem Sommerwetter fanden sich am Dienstagabend die Mitglieder-Vertreter der Volksbank im Märkischen Kreis im Lüdenscheider Kulturhaus zur jährlichen Vertreterversammlung ein. Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Schauerte und Vorstandssprecher Karl-Michael Dommes hatten zum Geschäftsjahr 2014 viel Positives zu berichten. „Mit einem Ergebnis vor Steuern und Bewertung von 16,9 Mio. € haben wir im vergangenen Jahr eine Bestmarke in unserer Unternehmensgeschichte erzielt“, eröffnete Dommes den Bericht des Vorstandes. Insbesondere das Wachstum im Kundengeschäft war ausschlaggebend dafür, dass trotz Druck auf das Zinsergebnis das Ergebnis der Bank wiederholt sehr gut war. Schauerte betonte dabei: „Die Ausweitung des Geschäftes hat ohne Erhöhung des Risikos stattgefunden – was klar zeigt, dass substanziell sehr gut gearbeitet wurde.“ Dommes bewertete insbesondere die genossenschaftliche Art der Beratung als ein Erfolgsrezept. Qualitativ wurde dies auch extern mit dem Siegel „Beste Privatkundenberatung in Lüdenscheid“ im Rahmen des Focus-Money CityContest bestätigt, den die Volksbank zum zweiten Mal in Folge für sich entscheiden konnte.

Das Einlagengeschäft legte 2014 um knapp 10 % auf 1,34 Mrd. € zu, im Kreditgeschäft wurde eine Steigerung um 3 % auf 1,08 Mrd. € erreicht. Dabei wuchsen das Kreditgeschäft mit Firmenkunden sowie die Baufinanzierungen gegenüber der allgemeinen Marktentwicklung deutlich überproportional: „Wir gewinnen wiederholt klar Marktanteile in unserem Kerngeschäft“, freute sich Dommes über die erfolgreiche Strategieumsetzung der Volksbank. Individuelle Finanzierungskonzepte, innovative Schritte wie die Eröffnung des „Haus der Immobilie“ in Lüdenscheid und qualifizierte Mitarbeiter seien maßgeblich ausschlaggebend dafür. Die Bilanzsumme wuchs um 8,9 % auf erstmals über 1,8 Mrd. €. Mit einem Jahresüberschuss von knapp 3,3 Mio. € legte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 2,4 % zu. Trotz herausfordernder Marktsituation stieg der Zinsüberschuss in Summe auf 40,66 Mio. €, das Provisionsgeschäft schloss mit einem Plus von 2 % bei 11,5 Mio. €. Die Kosten konnten in Summe gesenkt werden.

Die anwesenden Vertreter nahmen das Ergebnis sehr positiv auf: Der Jahresabschluss wurde einstimmig beschlossen, ebenso die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Mit dem Beschluss über die Ergebnisverwendung wird eine Dividende von 4 % an die Mitglieder ausgezahlt und zusätzlich das Eigenkapital der Bank für zukünftiges Wachstum weiter gestärkt. Dommes: „In den letzten Jahren konnten wir unsere Eigenkapitalbasis aus den Geschäftsergebnissen heraus konsequent ausbauen. Damit sind wir heute, aber auch mit Blick auf die zunehmend steigenden Eigenkapitalanforderungen gut aufgestellt und können unseren Wachstumskurs weiterführen.“

Ab dem 1. Juli 2015 gibt es im Vorstand und Aufsichtsrat der Bank einige Veränderungen: Jürgen Brüning, Bernhard Hüttenmeister und Albert Rasche schieden aus dem Aufsichtsrat aus. Für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit nahmen sie vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband einen Dank und eine Ehrung entgegen. Mit Dr. Sven Simons und Brigitta Wallmann wurden zwei neue Kandidaten in das Aufsichtsgremium der Volksbank berufen. Eine weitere personelle Veränderung gibt es im Vorstand der Bank: Hans-Erich Lenk verlässt den Vorstand nach über 20-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand. Die verbleibenden Vorstandsmitglieder Karl-Michael Dommes und Roland Krebs werden die Volksbank als Zweiergespann weiterführen. Mit herzlichen Worten des Dankes und des Vertrauens verabschiedeten Schauerte und Dommes den verdienten Kollegen. Lenk nutzte die Vertreterversammlung, um sich von vielen langjährigen Wegbegleitern zu verabschieden und sich zu bedanken: „Ich habe in meiner Zeit als Vorstand gute und schwierige Zeiten erlebt. Deshalb bin ich besonders dankbar dafür, dass mir unsere Vertreter und unser Aufsichtsrat in all den Jahren stets vertrauensvoll und fair begegnet sind.“ Dies sei in der heutige Zeit leider selten geworden und wiege daher umso mehr. Auch an seine Vorstandskollegen Dommes, Krebs und den 2013 bereits in den Ruhestand ausgeschiedenen Josef-Werner Schulte richtete er dankende Worte: „Es war mir – aus vollstem Herzen – eine Ehre und ein Vergnügen.“ Für seine Tätigkeit überbrachte ihm Timo Kaiser, Vertreter des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes, den Dank des Verbandes für Lenks Engagement für die  genossenschaftliche Art, eine Bank zu gestalten und zeichnete ihn mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes aus.

Kurz notiert: Hans-Erich Lenk

Hans-Erich Lenk begann seine berufliche Laufbahn 1972 mit einer Ausbildung bei der Spar- und Darlehenskasse Mark-Oberberg eG. Sein Werdegang sowohl im als auch außerhalb des genossenschaftlichen Bankenbereiches war stets vom Kreditgeschäft und der Risikosteuerung einer Bank geprägt, in denen er eine ausgewiesene Expertise entwickelte.
Hans-Erich Lenk wurde am 1. Januar 1995 in den Vorstand der damaligen Volksbank Lüdenscheid-
Halver eG berufen. Er blieb seinem Themenschwerpunkt treu und verantwortete bis zuletzt
als Risikovorstand die Kredit-Marktfolge. Im Laufe der Zeit kamen außerdem die Verantwortung für die Interne Revision, die Organisation sowie die Unternehmenssteuerung hinzu. Während seiner Vorstandstätigkeit gestaltete er zwei Fusionen – im Jahr 2000 mit der Volksbank Valbert und 2009
mit der Volksbank im Märkischen Kreis – erfolgreich mit. Er war stets maßgeblich für die Weiterentwicklung einer professionellen Risikosteuerung verantwortlich und verlässt heute eine Bank, die gut aufgestellt in die Zukunft blickt.

Kurz notiert: Veränderungen im Aufsichtsrat

Nach den Fusionen im Jahr 2009 bestand der Aufsichtsrat der Bank aus 20 Personen. Nachdem diese Zahl im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich auf einen für eine Volksbank dieser Größe üblichen Umfang reduziert wurde, geht der Blick für das Aufsichtsgremium nun wieder in Richtung „Verjüngung“ und „regionale Verteilung“. Mit Dr. Sven Simons (37) aus Neuenrade wurde ein erfolgreicher Unternehmer von den Vertretern in den Aufsichtsrat berufen. In seiner Vorstellung betonte er, dass ihn insbesondere die Werte, die dem genossenschaftlichen Bankmodell zu Grunde liegen, auch persönlich nahe stehen. Mit seiner unternehmerischen Erfahrung und seiner guten Vernetzung in Neuenrade und Umgebung ist er ein prädestinierter Kandidat. Ähnliches gilt für Brigitta Wallmann (52) aus Halver, die als erste Frau in den Aufsichtsrat der Bank rückt. Als Steuerberaterin und Partnerin bei GBMP bringt sie vor allem viel Know-how in den für die Steuerung einer Bank zentralen Themen mit. Darüber hinaus wird auch ihr regionales Netzwerk wertvoll für ihre Aufsichtsratstätigkeit sein.

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