Fusionsgespräche mit der Märkischen Bank eG

Erfolgreiche Volksbanken streben Zusammenschluss an

Lüdenscheid, 1. April 2014     Die Volksbank im Märkischen Kreis eG und die benachbarte Märkische Bank eG treten in konkrete Fusionsverhandlungen ein.

Der Vorstand der Volksbank im Märkischen Kreis teilte heute mit, dass die Aufsichtsräte der Volksbank im Märkischen Kreis eG und der Märkischen Bank eG die Vorstandsmitglieder beider Banken damit beauftragt haben, in konkrete Verhandlungen mit dem jeweiligen Partner zu treten.

„Diesem Beschluss sind verschiedene Sondierungsgespräche zu Kooperationsmöglichkeiten vorausgegangen“, so Karl-Michael Dommes, Vorstandssprecher der Volksbank im Märkischen Kreis. Beide Häuser seien kerngesund und man wolle aus der Position der Stärke heraus seine Kräfte bündeln, um gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Diese benennt Dommes im Wesentlichen mit der demografischen Entwicklung, durchgreifenden Veränderungen im Kundenverhalten, dem anhaltend niedrigen Zinsniveau sowie einem zunehmenden Regulierungsdruck.

Dommes begründet die Wahl des Partners mit klaren Worten: „Beide Banken ergänzen sich ideal vor allem mit Blick auf das Märkische Geschäftsgebiet und die kulturelle Verwurzelung in der Region. Die Bündelung der Kräfte macht es möglich, die regionale Nähe noch aktiver und attraktiver zu gestalten und gleichzeitig in den Leistungen und Prozessen für die Mitglieder und Kunden noch besser und effizienter zu sein.“

„Märkische Volksbank eG – das wäre ein schöner Name“, blickt Dommes voraus. Durch den angestrebten Zusammenschluss würde eine Volksbank mit 64.600 Mitgliedern, rund 630 Mitarbeitern, 156.000 Kunden und einer Bilanzsumme von 3 Mrd. € entstehen. Die Märkische Volksbank eG soll zwei Hauptsitze in Hagen und Lüdenscheid haben. Der Vorstand soll sich aus den Vorständen der beiden Ursprungshäuser zusammensetzen, wobei zwei Vorstandssprecher als Ansprechpartner die Bank repräsentieren sollen.

In den laufenden Gesprächen werden derzeit Eckpfeiler für die neue Bank erarbeitet. Dazu gehören auch klare Aussagen zur regionalen Nähe. Dommes: „Die Regionalbereiche beider Banken sollen selbstverständlich erhalten bleiben, da die ausgeprägte regionale Verwurzelung ein zentraler kultu-reller Bestandteil und Erfolgsfaktor schon heute ist.“

Über den weiteren Fortgang der laufenden Gespräche sollen die Eigentümer der Bank in der Vertreterversammlung im Juni informiert werden.

Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Volksbank im Märkischen Kreis eG, Sauerfelder Straße 5, 58511 Lüdenscheid
Lavinia Heße (Direktorin Vertriebsmanagement)
Telefon: 02351 177-1750, E-Mail: lavinia.hesse@volksbank-im-mk.de