Belohnung für junge Sparer und Aufklärung zur privaten Vorsorge

Am 30. Oktober ist 89. Weltspartag - Zinsniveau drückt Sparquote

Lüdenscheid, 25. Oktober 2013    Der Weltspartag jährt sich in diesem Jahr am 30. Oktober zum 89. Mal. Trotz rückläufiger Sparquote gehören die Deutschen immer noch zu den fleißigen Sparern. Die Volksbank widmet sich an diesem Tag mit einem bunten Programm insbesondere den Jüngeren und bereitet sich auf große Mengen Kleingeld vor.

„Im letzten Jahr haben wir am Weltspartag über 176.000,- € in Form von Kleingeld auf Sparkonten unserer jungen Kunden verbucht. Der Weltspartag ist nach wie vor „Großkampftag“ in vielen unserer Geschäftsstellen, in denen wir zu diesem Anlass Geschenke und vieles mehr bereithalten“, beschreibt Karl-Michael Dommes, Vorstandssprecher der Volksbank im Märkischen Kreis, die aktuell laufenden Vorbereitungen in seinem Haus.


Der Weltspartag wurde ins Leben gerufen, um bei Jung und Alt die Geldanlage, den Vermögensaufbau und die Verantwortung für die eigene Vorsorge ins Bewusstsein zu rufen. „Diese Bedeutung greifen wir dahingehend auf, jungen Kunden zu signalisieren, dass sich sparen lohnt, und Erwachsene insbesondere auf die Erfordernisse der privaten Vorsorge hinzuweisen. Denn hier gibt es weiterhin viel Aufklärungs- und Handlungsbedarf“, erläutert Dommes weiter. Zwar nutzen immer mehr Menschen Angebote zur privaten Altersvorsorge – auch staatlich gefördert wie z.B. die Riester-Rente. In Beratungsgesprächen stellt die Volksbank aber weiterhin fest, dass Kunden sich oft schwer damit tun, sich ernsthaft mit ihrer Versorgungslücke und dem notwendigen Vorsorgebedarf zu beschäftigen.

Im Vergleich zu anderen Ländern gehören die Deutschen zu den fleißigen Sparern. Trotzdem ist die so genannte Sparquote - der Anteil am verfügbaren Einkommen, der für Sparzwecke eingesetzt wird – seit 2008 deutlich rückläufig. Lag sie 2008 noch bei 11,5 %, sank sie bis 2012 kontinuierlich auf 10,3 %. Für 2013 und 2014 wird mit weiteren Rückgängen gerechnet. Hierfür gibt es zwei wesentliche Gründe: Dank einer verhältnismäßig entspannten Arbeitsmarktsituation, tritt das „Vorsichtssparen für schlechte Zeiten“ ein wenig in den Hintergrund. Darüber hinaus schafft das aktuell historisch niedrige Zinsniveau keinen Anreiz für das Sparen. Dommes: „Wir beobachten, dass Kunden Einlagen vermehrt kurzfristig auf Konten mit täglicher Verfügungsmöglichkeit anlegen. Seit Jahresbeginn können wir in diesen Produkten ein Wachstum von 3,6 % verzeichnen, während Anlagen mit längerer Laufzeit nur sehr zögerlich gewählt werden.“ Kunden würden aktuell darauf warten, dass die Zinsen wieder steigen.

Geldanlegern rät die Volksbank jedoch, trotz des niedrigen Zinsniveaus nicht ausschließlich auf Tagesgelder zu setzen: „Wir wissen natürlich auch nicht, was die Zukunft bringt. Aber die aktuellen Marktindikatoren legen den Schluss nahe, dass sich das Zinsniveau in den nächsten 2-3 Jahren wahrscheinlich nicht wesentlich verändern wird. Deswegen kann es durchaus sinnvoll sein, sich heute bewusst auch für mittelfristige Anlagen zu entscheiden, die mehr Zinsen bieten, als ein Tagesgeldkonto.“ Je nach Risikoneigung, Anlagezielen und Anlagebetrag können durch die richtige Mischung unterschiedlicher Anlageprodukte trotz Niedrigzinsniveau attraktive Renditen erzielt werden. „Wir halten hierfür verschiedenste Lösungen bereit – ein Beratungsgespräch lohnt sich in jedem Fall“, rät Dommes.

Dass die klassische Bankeinlage trotz allem weiterhin Favorit der Deutschen bleibt, zeigt die Entwicklung der Anlageklassen, in denen das Geldvermögen angelegt wird. Rund 42 % der Geldanlagen erfolgen bei Banken, gefolgt von Versicherungen (36 %) und Wertpapieren (23 %). Dommes: „Die Tatsache, dass Kundeneinlagen bei unserer Bank zu 100 % über die Einlagensicherung geschützt sind, stärkt das Kundenvertrauen – insbesondere seit dem Krisenjahr 2009. Seit dieser Zeit haben uns Kunden über 100 Mio. € Einlagen zusätzlich anvertraut. Derzeit dürfen wir bilanzielle Einlagen von über 1,2 Mrd. € für Mitglieder und Kunden verwalten.“ Und auch der Mitgliederzuwachs bei der Volksbank im Märkischen Kreis unterstreicht das vorhandene Vertrauen: „Wir haben bis Ende September 2013 1.400 neue Mitglieder gewinnen können und gehören damit mittlerweile über 38.500 Mitgliedern vor Ort“, freut sich Dommes.

Beim anstehenden Weltspartag am 30. Oktober liegt der Fokus der Volksbank aber ausnahmsweise weniger auf intensiven Finanzberatungen – hier steht der junge Sparer einen Tag lang klar im Mittelpunkt. Aber auch an den restlichen 364 Tagen wirft die Volksbank immer einen Blick auf den Bankkunden von morgen: „Unser 2011 neu eingeführtes Jugendmarktkonzept ist auch im zweiten Jahr hintereinander weiter erfolgreich. So durften wir in diesem Jahr schon rund 1.000 Spar- und Girokonten für junge Kunden eröffnen – vom Jeanssparkonto zur Einschulung, über das Girokonto mit Bankkarte ab dem 10. Lebensjahr bis hin zum Berufseinsteigerkonto mit ganz spezieller Finanzberatung.“ Denn den eigenen Umgang mit Geld kann man nicht früh genug lernen.

 

Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Volksbank im Märkischen Kreis eG, Sauerfelder Straße 5, 58511 Lüdenscheid