Ausbildung bei der Volksbank im Märkischen Kreis

Was wäre eine Bank ohne ihre Azubis? Neue Gesichter und frischer Wind sind immer gut. Die Volksbank im Märkischen Kreis bietet aktuell jedes Jahr zehn jungen Menschen mit einer Ausbildung zu Bankkaufleuten den Einstieg ins Berufsleben. Sarah Küthe ist eine der Auszubildenden, die im August 2016 ihre zweieinhalbjährige Lehre begonnen haben. Im Interview berichtet sie von ihrem Ausbildungsverlauf, der Berufsschule und wie sie zu den vielen neuen Informationen einen Ausgleich findet.

Frau Küthe, Sie haben am 1. August 2016 Ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Volksbank im Märkischen Kreis begonnen. Welche Bereiche haben Sie im ersten dreiviertel Jahr bereits kennengelernt und welche Abteilungen erwarten Sie noch?

Küthe: Anfangs habe ich im Kundenservice in der Hauptstelle Lüdenscheid geholfen. Dort habe ich zuerst die grundlegenden Dinge wie Ein- und Auszahlungen, Überweisungen und Ähnliches gelernt. In den ersten Wochen war das wirklich viel Neues, aber nach einiger Zeit konnte ich manches schon alleine bearbeiten. Das selbstständige Arbeiten hat mir besonders gut gefallen. Da in Lüdenscheid viel los ist, hatte ich viel Kontakt zu Mitgliedern und Kunden und durch deren verschiedene Wünsche auch einen guten Einblick in vielfältige Arbeitsvorgänge. Nach dem ersten Schulblock ging es für mich in interne Abteilungen. Zuerst war ich im MarktServiceCenter, wo viele Kundenaufträge bearbeitet werden. In der Zeit habe ich auch das KundenServiceCenter kennengelernt, wo die Kollegen täglich von 8 bis 18 Uhr als zentraler Kontaktweg per Telefon und E-Mail für Mitglieder und Kunden im Einsatz sind. Interessant war auch der Tag im Scanning, wo Kundenverträge digitalisiert werden. In der Abteilung Finanzen in Werdohl hat mich besonders die Bilanz unserer Bank interessiert. In einer Woche fängt schon der nächste achtwöchige Schulblock an. Die Zeit vergeht wirklich schnell, wenn man jeden Tag so viele neue Eindrücke bekommt. Nach meiner Berufsschulzeit warten noch weitere Abteilungen, zum Beispiel das Marketing oder die Immobilien- und Baufinanzierung auf mich. Außerdem freue ich mich auf die Abteilung der Firmenkunden und den Bereich Private Banking.

Sie besuchen neben den verschiedenen Geschäftsstellen im Märkischen Kreis und Marienheide auch die Berufsschule in Halver. Wie sieht Ihr Berufsschulalltag aus und welche weiteren Schulungsmöglichkeiten bieten sich Ihnen?

Küthe: Der Berufsschulalltag ist eigentlich genauso wie in der normalen Schulzeit. Allerdings beginnt in Halver die Schule schon um 7.15 Uhr, dafür haben wir spätestens um 14 Uhr Schulschluss. Hauptsächlich haben wir die Fächer Bankbetriebslehre, allgemeine Wirtschaftslehre und Rechnungswesen. In BBL lernt man viel Bankbezogenes. Wir haben schon über Überweisungen, Lastschriften und Girokontokarten gesprochen. Neben der Berufsschule haben wir auch noch den ÜBI, den überbetrieblichen Unterricht. Von unserem Dozenten lernen wir fachliche Grundlagen, die für unseren Bankalltag wichtig sind. Außerdem üben wir gemeinsam, Gespräche zu führen und auch in schwierigen Situationen angemessen zu reagieren. Mir gefallen die ÜBIs total gut, weil man dort besonders praxisnah lernt.

Welchen Ausgleich zu Bank und Schule suchen Sie sich in Ihrer Freizeit?

Küthe: Neben meiner Ausbildung mache ich gerne Sport. Nach Tagen, an denen ich viele Informationen aufnehmen muss, brauche ich etwas, wo ich abschalten und mich auspowern kann. An den Wochenenden treffe ich mich gerne mit meinen Freunden. Da ich jetzt jeden Monat Geld verdiene, kann ich auch am Wochenende mehr unternehmen. Außerdem reise ich super gerne und spare schon für meinen nächsten Urlaub.