Betrugsversuch mit vorgetäuschter Fehlüberweisung

Wer beim Online-Banking scheinbar eine Gutschrift erhalten hat, die angeblich irrtümlicherweise gutgeschrieben wurde, sollte vorsichtig sein: Hier könnte sich ein "Rücküberweisungstrojaner", auch "Retourentrojaner" genannt, eingeschlichen haben. Hierbei handelt es sich um eine besonders perfide Variante des Betrugs.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

Der Trojaner mischt sich dabei aktiv in den Online-Banking-Vorgang ein: Nach der Anmeldung im Online-Banking wird von der Schadsoftware ein Hinweis eingeblendet, dass auf dem Konto des Benutzers irrtümlicherweise eine Gutschrift eingegangen sei. Der Kunde wird dann im Namen seiner Bank eindringlich aufgefordert, die fälschlich auf dem Konto eingegangene Gutschrift zurück zu überweisen.

Der Trojaner manipuliert darüberhinaus die Anzeige der Kontenumsätze und fügt die vermeintliche Gutschrift in die Saldenübersicht ein, obwohl der Betrag nie verbucht wurde.
Unter der gefälschten Gutschrift wird ein Link „Retouren“ angezeigt. Wenn der Kontoinhaber den Link anklickt, erscheint ein bereits ausgefülltes Überweisungsformular. Bei dem Empfängerkonto handelt es sich um ein Konto des Betrügers. Der Aufforderung zur Rücküberweisung sollte auf keinen Fall Folge geleistet werden!

Wichtig ist es, das Betriebssystem und die genutzte Anti-Viren-Software immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. So kann es gar nicht erst zu einer Infektion mit Schadsoftware kommen. Hinter unbekannten Links oder Dateianhängen in E-Mails können sich ebenfalls Schadprogramme sowie infizierte oder gefälschte Webseiten verbergen.


Seien Sie immer aufmerksam und misstrauisch, wenn sie im Online-Banking zu Aktionen aufgefordert werden, die nicht dem Regelfall entsprechen und fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Bank nach.

Rückfragen beantworten Ihnen gerne unsere Spezialisten für Elektronische Bankleistungen.